23. Wanderwoche

Vom 03.08.2018 bis 10.08.2018

WL: Klaus Ernst Bey­er, Dr. Diethelm Schmol­ke, Gud­run Fen­ner, Han­ne­lo­re Schmidt

Ins­ge­samt: 135 km

 

Eröff­nung der 23. Wan­der­wo­che

Nun liegt sie hin­ter uns, die dies­jäh­ri­ge 23. Inter­na­tio­na­le Wan­der­wo­che. Sie war eine Her­aus­for­de­rung für alle Teil­neh­mer; schließ­lich war die Hit­ze des Tages unser stän­di­ger Beglei­ter. Wahr­schein­lich war auf­grund des­sen im Ver­gleich zu den Vor­jah­ren stets nur eine klei­ne Wan­der­schar unter­wegs. Den­noch kamen Gäs­te aus Bay­ern, Schles­wig-Hol­stein und Meck­len­burg-Vor­pom­mern hin­zu. Als jüngs­te Teil­neh­me­rin war Hele­ne mit 7 Jah­ren, die Ältes­te mit 81 Jah­ren dabei. Aller­dings bei­de nur auf den kür­ze­ren Wan­der­stre­cken.

Wir umrun­de­ten förm­lich in sie­ben Etap­pen Mag­de­burg. Es ging durch die Auen­wäl­der auf zum Teil ver­wun­sche­nen Pfa­den vor­bei an ein­sa­men Tüm­peln. Wir zogen auf son­ni­gen Wegen durch die Feld­mark der nie­de­ren Bör­de, wo Trak­to­ren auf den Fel­dern dicke Staub­wol­ken hin­ter sich her­zo­gen. Wir durch­quer­ten ruhi­ge Bör­de­dör­fer mit gepfleg­ten Häu­sern und über­quer­ten das Was­ser­stra­ßen­kreuz des Mit­tel­land­ka­nals. Nörd­lich von Mag­de­burg pas­sier­ten wir war­me und lich­te Kie­fern­wäl­der, vor­bei an Pfer­de­kop­peln. Süd­lich wan­der­ten wir über den Froh­ser Berg als höchs­te natür­li­che Erhe­bung unse­rer Umge­bung und tan­gier­ten den Sen­de­turm der Deut­schen Tele­kom AG. Wir sahen in der Fer­ne den Bro­cken, in der Nähe den Kali­man­dscha­ro. Mal hör­ten wir in den stil­len Wäl­dern nur ein lei­ses „Piep“ der Vögel, mal das stän­di­ge Rau­schen der Auto­bahn. Es waren wirk­lich abwechs­lungs­rei­che Tou­ren. Wir konn­ten die Natur regel­recht mit allen Sin­nen spü­ren, aber das Wich­tigs­te war: es hat allen Spaß gemacht.

Die sie­ben Etap­pen rund um Mag­de­burg betru­gen ins­ge­samt 135 km. Die Teil­neh­mer­zahl wech­sel­te bei jeder Etap­pe, so wie jeder Lust und Lau­ne hat­te. Es gab aber auch eini­ge sport­li­che Wan­de­rer, die jeden Tag dabei waren. Fragt man die Akteu­re, was sie zum Wan­dern ver­an­lasst, so sind die häu­figs­ten Moti­ve: der Spaß am Wan­dern, das Ken­nen­ler­nen der Umge­bung und das Tes­ten der indi­vi­du­el­len Belas­tungs­gren­zen.

Fazit: Es ging bei die­ser Wan­der­wo­che nicht um Medail­len, son­dern ein­fach nur dabei zu sein.

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