Alles Käse oder was?

am 18.09.2018

WL: Brun­hild Schulz

21 km

Wie konn­te es anders sein? Es war wie­der warm, obwohl wir Mit­te Sep­tem­ber haben.

Mit der Regio­nal­bahn ging es nach Hal­dens­le­ben, die Kreis­stadt des Land­krei­ses Bör­de. Das klei­ne Städt­chen hin­ter uns las­send, gin­gen wir stadt­aus­wärts zum Aller-Elbe-Rad­weg. Ein schön aus­ge­bau­ter Weg, ziem­lich gera­de­aus führt er nach Hil­lers­le­ben. Die Fel­der sind abge­ern­tet und auf­grund der lan­gen Tro­cken­heit bil­de­ten sich Staub­wir­bel, wie von Geis­ter­hand gezo­gen. Der Rain­farn mit sei­nen quit­te­gel­ben Blü­ten­körb­chen wächst gera­de an den Feld­rän­dern und hebt sich von dem braungrau der Land­schaft ab. Auf uri­gen Baum­stäm­men mach­ten wir ein Mit­tagspäu­schen. Es schien der Platz zu sein, wo im Früh­jahr das Oster­feu­er ange­steckt wird. So sah es wenigs­tens aus. Nach weni­gen Kilo­me­tern erreich­ten wir Vahl­dorf, wo eini­ge im in der Käse­rei Bör­de-Käse kauf­ten. Die Stre­cke retour gin­gen wir über den Damm, zu unse­rer Lin­ken den Mit­tel­land­ka­nal und zur Rech­ten den Bahn­damm nach Hal­dens­le­ben. Bei der Wär­me gin­gen wir sprich­wört­lich „wie But­ter in der Son­ne“, wäre da nicht das küh­le Lüft­chen vom Was­ser des Mit­tel­land­ka­nals. Bald erreich­ten wir den Bahn­hoft Hal­dens­le­ben, von wo uns die Bahn wie­der zurück nach Mag­de­burg brach­te.

Fazit: Die Wan­de­rung war nicht aben­teu­er­lich, aber Fit­ness für unse­re Kör­per.  

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