An der Selke

An der Selke

am 11.11.2019

WL: Diethelm Schmol­ke

18 km

 

Wir hat­ten mor­gens Son­nen­schein, aber um die 0 Grad, als wir uns am Bahn­hof tra­fen. Mit Bahn und Bus fuh­ren wir nach Erms­le­ben, wo unse­re eigent­li­che Wan­de­rung begann. Die Son­ne schien, doch uns weh­te ein küh­ler Wind um die Ohren. Schnell durch­schrit­ten wir das klei­ne Dorf und waren auf offe­ner Flur. Zu unse­rer Rech­ten floss die Sel­ke, zu unse­rer Lin­ken lagen die frisch gepflüg­ten Fel­der. Die Pap­peln ent­lang der Sel­ke tru­gen bereits gelb gefärb­tes Laub und es roch wun­der­bar nach Herbst­laub. Als wir Rein­stedt erreich­ten, mach­ten wir in der Son­ne eine klei­ne Trink­pau­se. Auch die­ser klei­ne Ort war schnell durch­quert und wir bogen ab in den Feld­weg Rich­tung Aschers­le­ben. Die asphal­tier­te Stra­ße, rechts und links gesäumt mit Laub­bäu­men, zog sich kilo­me­ter­lang schnur­ge­ra­de dahin mit­ten durch einen Wind­park. Der Herbst­wind hol­te das Laub von den Bäu­men und es flog raschelnd umher. Doch die Herbst­i­dyl­le wur­de unter­bro­chen durch das stän­di­ge inter­vall­ar­ti­ge Rau­schen der Wind­rä­der. Dann kamen wir in ein Gebiet, wo gro­ße Flä­chen mit Baum­schu­len ange­legt waren. Die Gärt­ner waren gera­de beim Umschu­len, anschei­nend ist jetzt die bes­te Zeit dafür. Danach näher­ten wir uns Aschers­le­ben. Es ging aber nicht gera­de­wegs in die Stadt, son­dern wir lie­fen durch das Eine­tal bis auf die Eine­hö­he. Durch das Tal fließt, wie der Name schon sagt, das Flüss­chen Eine. Hier konn­ten wir beob­ach­ten, wie ein Rei­her regungs­los im flie­ßen­den Was­ser stand und nach Fischen Aus­schau hielt. Zum Bahn­hof Aschers­le­ben spa­zier­ten wir über die Archi­tek­tur­rou­te, vor­bei an der Stadt­kir­che St. Ste­pha­ni, vor­bei am male­ri­schen Stra­ßen­zug mit Gebäu­den aus dem 16. – 19 Jahr­hun­dert, vor­bei am Bür­ger­haus. Am „Café Küs­ter“ kamen wir nicht vor­bei, ohne ein­zu­keh­ren. Man­che waren mäch­tig durch­ge­fro­ren und so tat ein wär­men­der Kaf­fee gut. Der Zug brach­te uns zurück nach Mag­de­burg und damit ende­te unse­re schö­ne Herbst­wan­de­rung.

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