Burg Lindau

05.04.2018

WL: Dr. Diethelm Schmol­ke

19 km

Burg Lin­dau

Der Bus brach­te uns nach Loburg, wo unse­re Wan­de­rung begann. Der Tag war son­nig und schön, aber es weh­te ein fri­scher Wind. Der Weg nach Lin­dau, einem klei­nen Städt­chen am Ran­de des Flä­mings, führ­te durch die Feld­mark ziem­lich gera­de­aus ent­lang einer Vogel­schutz­he­cke. Von wei­tem sahen wir ein paar Rehe, die vor uns mit lan­gen Sät­zen Reiß­aus in den schüt­zen­den Wald nah­men. An den Zwei­gen zeig­te sich ers­tes Grün und am Boden reck­ten sich zag­haft zar­te Busch­wind­rös­chen her­vor. Als wir par­al­lel zur Nuthe (ein Neben­fluss der Elbe) gin­gen, sahen wir vor uns die Burg Lin­dau. Wie ein mäch­ti­ges Boll­werk stand sie in der Land­schaft. Man ver­mu­tet es nicht. Erst­mals wur­de die Burg 1363 schrift­lich erwähnt; sie dien­te frü­her den Bür­gern der Zuflucht. Heu­te sind Tei­le der Burg­an­la­ge Lin­dau saniert und wer­den für Fest­lich­kei­ten genutzt. Nach die­sem kul­tu­rel­len Teil woll­ten wir eine klei­ne Rast in einem Eis­ca­fé ein­le­gen. Zwar war es über­ra­schen­der Wei­se geschlos­sen; dann aber schloss die Besit­ze­rin auf, zog für uns die Jalou­si­en hoch, warf die Kaf­fee­ma­schi­ne an und bedien­te alle aufs freund­lichs­te. Frisch gestärkt ging es zurück über Liet­zo, ent­lang einer Stra­ße mit ziem­lich holp­ri­gem Kopf­stein­pflas­ter. Als Beweis der Uneben­heit zeu­gen etli­che Rad­kap­pen am Wal­des­rand, die Auto­fah­rer auf der Stre­cke ver­lo­ren hat­ten. Unse­re Wan­de­rung ende­te an der Bus­hal­te­stel­le Abzweig Wahl. Inzwi­schen hat­ten Wol­ken den Him­mel bedeckt und der Wind wur­de unan­ge­neh­mer. So waren wir froh, als wir in den Bus stie­gen.

Fazit: Es war eine leich­te und ange­neh­me Wan­de­rung durch Feld und Flur.

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