Ringheiligtum Pömmelte

am: 27.07.2020

WL: Diethelm Schmol­ke

18 km

Seit Juli ist in unse­rem Wan­der­ver­ein fast wie­der Nor­ma­li­tät ein­ge­zo­gen und unter Beach­tung der Abstands­re­ge­lung und Tra­gen von Mund­schutz, sofern erfor­der­lich, sind unse­re Wan­der­grup­pen täg­lich unter­wegs.

Ziem­lich groß war die Grup­pe, die sich an die­sem schö­nen Som­mer­tag zum Ring­hei­lig­tum Pöm­mel­te auf­mach­te. Kein Wun­der, schließ­lich ist sie die fünf­te und jüngs­te Sta­ti­on der archäo­lo­gi­schen Tou­ris­mus­rou­te Him­mels­we­ge in Sach­sen-Anhalt. Nach einer kur­zen Fahrt mit dem Zug des ÖPNV ging es zunächst nach Gna­dau. Von dort lie­fen wir nicht auf direk­tem Weg zum Ring­hei­lig­tum, son­dern durch­quer­ten die Park­ge­mein­de, war­fen einen Blick auf den Fried­hof der Herrn­hu­ter Brü­der­ge­mein­de und dem zen­tra­len Platz des Dor­fes.

Danach zogen wir los, immer gera­de­aus in Rich­tung Ring­hei­lig­tum, vor­bei an Mais- und Kar­tof­fel­fel­dern. Zu unse­rer lin­ken Sei­te sahen wir Schö­ne­beck, aber eigent­lich nur die Kirch­tür­me und die gro­ße neue Elb­brü­cke.

Dann kamen wir dem Ring­hei­lig­tum näher, unüber­seh­bar die im Kreis ange­ord­ne­ten höl­zer­nen Pali­sa­den und die Aus­sichts­platt­form, von wo aus wir das Gesamt­werk über­bli­cken konn­ten. Die­se Kult­stät­te soll vor ca. 4.300 Jah­ren ent­stan­den sein. Auf einer gro­ßen Flä­che, der Mut­ter­bo­den war bereits abge­tra­gen, hock­ten jun­ge Leu­te und gru­ben nach Reli­qui­en aus alter Zeit. Wir ver­weil­ten eini­ge Zeit an der nach­ge­stal­te­ten Anla­ge, denn es gab viel zu betrach­ten und zu lesen.

Nach unse­rem Auf­ent­halt ging es wei­ter. Wir lie­ßen Schö­ne­beck groß­räu­mig links lie­gen und wan­der­ten durch Feld und Flur und manch­mal auch durch unweg­sa­mes Gelän­de. Es sind Wol­ken auf­ge­zo­gen, Wind kam auf und so war es ange­nehm, auf dem Damm zu lau­fen, wo ein Lüft­chen weh­te. Beim Boots­haus der Rude­rer von Schö­ne­beck gab es eine klei­ne Ver­schnauf­pau­se. Bald erreich­ten wir den Bür­ger­park von Schö­ne­beck, die Salin­ein­sel. Die ehe­ma­li­ge Indus­trie­flä­che wur­de hübsch ange­legt, es gab vie­le Erklä­run­gen und jede Men­ge Natur. Gro­ße Flä­chen blü­hen­der Mal­ven – wun­der­schön für unser Auge, noch bes­ser für die Insek­ten. Bald dar­auf erreich­ten wir das Restau­rant WELTRAD und hier kamen wir nicht vor­bei, ohne ein­zu­keh­ren, bevor es zum Bahn­hof und wie­der nach Mag­de­burg ging.

Fazit: Eine inter­es­san­te Wan­de­rung mit geschicht­li­chen Ein­drü­cken

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