Zu den Adonisröschen

Zu den Adonisröschen

am 25.04.2019

WL: Diethelm Schmol­ke

18 km

 

Nach­dem wir Bahn und Bus hin­ter uns gelas­sen haben, star­te­ten wir von Heck­lin­gen unse­re Wan­de­rung mit dem Ziel, Ado­nis­rös­chen in frei­er Natur zu bestau­nen. Im Zen­trum von Heck­lin­gen sahen wir uns die mäch­ti­ge Basi­li­ka St. Georg & St. Pan­cra­ti­us an, lei­der nur von außen. Dann ging es raus aus der Stadt. Ein auf der Wie­se waten­der Storch beach­te­te uns gar nicht, schritt wei­ter vor­an und such­te anschei­nend Fut­ter. Wir zogen über Feld- und Wie­sen­we­ge und kamen zu den alten Stein­brü­chen ver­gan­ge­ner Zei­ten. Ver­las­sen sind sie seit Jah­ren und Stück für Stück erobert sich die Natur die­se Fle­cken zurück.

Bald dar­auf waren die ers­ten Büschel­chen der Ado­nis­rös­chen in Sicht. Auf­fal­lend gelb waren sie unüber­seh­bar. Ado­nis­rös­chen lie­ben war­me Hän­ge mit kalk­hal­ti­gem Gestein. Beim nähe­ren Betrach­ten husch­te eine Ech­se davon. Ein Teil der Pflan­zen war auf­grund der Wär­me und Tro­cken­heit bereits ver­blüht. Aber an den Hän­gen, die der Son­ne etwas abge­le­gen waren, zeig­ten sie sich noch in schö­ner Pracht.

Wir gin­gen wei­ter an Streu­obst­wie­sen vor­bei. Manns­hoch blüh­te der Raps und ver­ström­te sei­nen Duft.

Bevor es zurück ging, mach­ten wir ein klei­nes Päu­schen im Sport­cen­ter Gän­se­furth und zogen danach frisch gestärkt gen Staß­furt.  

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